Da Jala mit gut 5 Monaten den Welpenstunden entwachsen war, gehen wir nun in die Junghundestunde.



Auch hier liegt die Hauptsache beim Toben und Spielen und doch gibt es einige Unterschiede zu den Welpenstunden.

Die "Teenies" müssen an möglichst lockerer Leine, ohne zu ziehen, auf den Platz gehen. Dort ein gesittetes "Sitz" oder "Platz" und bevor daß sie abgeleint werden, müssen/sollen sie noch einen Moment ohne Leine bei ihren Besitzern bleiben und nicht direkt losstürmen.

Die Übungen zwischendurch sind mehr und auch die Anforderungen sind gewachsen.


Jala läuft ohne Ablenkung schon gut an der Leine, wenn sie allerdings andere Hunde um sich hat mit denen sie gerne spielen möchte, zieht sie doch ziemlich.


Bei der letzten JuHu-Gruppe am 25.05. durften die Kleinen auch erstmal toben. Dann wurden sie einzeln herangerufen, wir haben sie nach und nach an die Leine genommen und uns im Kreis aufgestellt.Dann wurde jeder Hund einzeln von seinem Besitzer wieder abgeleint und wollte natürlich zu den anderen, noch wartenden Kumpels. Der Besitzer sollte dann, ohne was zu sagen oder seinen Hund zu beachten, einfach in entgegengesetzter Richtung über den Platz laufen.Damit sollte festgestellt werden, wie die Bindung zum Besitzer ist, also ob die Hunde lieber bei den anderen sich aufhalten oder mit ihrem Besitzer von den anderen weglaufen.
Jala ist natürlich erstmal zu den anderen Hunden hin, als ich dann weglief hat sie einen kleinen Moment gezögert und ist mir dann nachgeflitzt. Auch bei dem "Zickzack-Laufen" über den Platz ist sie bei mir geblieben! :-) Also die Bindung scheint zu stimmen!


01.06.2010
Heute haben die Kleinen "Verstärkung" bekommen von 3 Staff-Mixen aus dem Tierheim. Ei, was konnte man mit denen so wunderschön toben und rennen!
Dann gab es ein paar "Mutproben". Es wurde eine Wippe aufgebaut. Erst hat die Trainerin die Wippe beim darüberlaufen des Hundes festgehalten und je nachdem wie mutig die Kleinen waren wurde die Wippe immer mehr wippen gelassen.Jala fand das total witzig. Beim erstenmal wippen war sie zwar ein wenig überrascht daß sich der Boden unter ihr bewegt und außerdem von dem Geräusch, aber dann bekam sie nicht genug. Zu guter Letzt ist sie sogar, obwohl sie schon fertig war, nochmal beim weglaufen auf die Wippe gesprungen und hat sich kurzerhand noch einmal wippen lassen. Die Lacher waren natürlich auf ihrer Seite...

 


Dann sollten die Kleinen über eine Brücke laufen die schon einen guten Meter hoch und bestimmt 3 m lang und recht schmal war. Jala hat sie souverän gemeistert.


Dann war ich jedoch nochmal überrascht - Es galt eine Steilwand hoch- und wieder runterzuklettern (ca. 1,60m hoch). Und sie ist hoch und runter als hätte sie nie was anderes gemacht.

Übrigends waren überall Trainer dabei, damit keine Pfote versehentlich ins Leere treten konnte oder gar ein Junghund herunterfallen kann!



 17.10.2010

Oh, ich merke gerade, daß ich bei der Beschreibung der JuHuStunde nicht ganz so fleißig bin, wie bei den Welpenberichten... Allerdings habe ich ja auch zu den jeweiligen Fotos oft ein wenig Beschreibung geliefert.....


Heute z.B. haben wir angefangen den Teenies beizubringen Slalom durch unsere Beine zu machen. Hat fürs erste Mal schon meist sehr gut geklappt und zumindest mir sehr viel Spaß gemacht.

Außerdem haben wir uns wiederholt auf dem Platz begrüßt und die Hunde durften sich weder in den Vordergrund drängeln noch am Gegenüber hochspringen und natürlich auch nicht versuchen, mit dem jeweils anderen Hund zu spielen. Ich merke einen deutlichen Unterschied zu den ersten Übungen, wo das nicht so gut klappte wie heute.

In den vergangenen Wochen haben wir z.B. auch geübt den Hund heranzurufen und an einer bestimmten Stelle, bevor er uns erreicht hat, zu stoppen (ist sinnvoll wenn z.B. überraschend ein Radfahrer/Autofahrer oder so kommt und der Hund sich selber und/oder den anderen gefährden würde, wenn er weiter auf und zu kommen würde).

Immer wieder wird auch Wert auf das "Parken" des Hundes gelegt, also er soll entweder sitzen oder liegen und wir bewegen uns von ihm weg, umrunden ihn, begrüßen ohne ihn andere Menschen usw.

Auch ist schon mehrfach versucht worden, den Hunden ein tolles superleckeres Leckerchen auf den Boden zu legen und sie müssen daran vorbei, ohne es sich schmecken zu lassen (ist sinnvoll, daß sie nicht einfach alles am Wegesrand aufsammeln was da liegt und gut duftet, könnte ja z.B. auch vergiftet sein....).

Nichtsdestotrotz kommt natürlich auch das Spielen untereinander nicht zu kurz, und die Fellnasen können sich tüchtig austoben und sind dann auch immer sehr glücklich und müde wenn die schönen Stunden leider viel zu schnell wieder vorbei sind!



13.02.2011

Und schon wieder habe ich lange keine Beschreibungen mehr geliefert - allerdings war ich auch ein paar Wochen nicht in der JuHu-Stunde aus krankheitsbedingten Gründen.


Wir üben immer wieder Begegnungen, d.h. die Menschen begrüßen sich, reden auch ggf. ein paar Worte miteinander und die Hunde dürfen sich nicht in den Vordergrund drängen.

Außerdem lockt in manchen Stunden ein Trainer mit besonders leckerem Futter und die Azubis haben mal die Aufgabe möglichst gar nicht in die gut duftende Richtung zu laufen, sondern lieber ihren Menschen nach, ein anderes Mal werden sie zum Trainer geschickt, dürfen an der Futtertüte schnuffeln (um zu wissen was ihnen entgeht ;-) ) und sollen dann möglichst auf den ersten Ruf ihrer Menschen folgen, weg von der Futtertüte.


Dann gibt es noch in manchen Stunden "Geräteturnen" also Steilwand, Wippe, durch Reifen springen, durch Tunnel kriechen ect.


Jedes Mal wird Wert auf leinenführige Hunde gelegt und auf Hunde, die im Sitz oder Platz bleiben, obwohl sich ihr Mensch von ihnen entfernt und jedes Mal wird der Rückruf trainiert.


Immer dürfen die Nasen nach ein paar Übungen nach Herzenslust miteinander umherflitzen, sich balgen und Spaß miteinander haben. Natürlich wird auch hier von den Trainern aufgepaßt das alles in geordneten Bahnen verläuft!

 

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